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18.03.2011

Ich fahre nach Bad Rothenfelde, um die 4 Katzen der Dame zu übernehmen, die gesundheitliche Probleme hat und, wie sie sagt, dringend ins Krankenhaus muss. Dort herrschen chaotische Zustände und ich meine, auch diese Dame gehört schleunigst unter Betreuung. Die Katzen sitzen in 2 Zimmern, die extrem riechen. Sie sind so scheu, dass ich heute nur eine mitnehmen kann. Die anderen müssen entweder von ihrer Besitzerin selber festgesetzt, und dann von uns abgeholt werden, oder wir müssen sie mit einem Kescher einfangen. Aber das wäre natürlich Stress pur. Nach dieser unbefriedigenden Aktion fahre ich nach Riemsloh, um dort eine Vorkontrolle für einen Hund aus Griechenland zu machen. Das ist mal wieder etwas Erfreuliches. Die Menschen dort sind sehr nett, haben alles sehr gut vorbereitet und scheinen für diesen Hund die Richtigen zu sein. Sie freuen sich riesig, als ich fahre und ihnen sage, dass ich kein Problem für die Übernahme sehe. Ende März können sie jetzt ihren Familienzuwachs in Empfang nehmen.

17.03.2011

Heute wird nur telefoniert:

Eine Katze aus Bissendorf muss abgegeben werden, das Kind reagiert allergisch. Im Januar war das Tier als Fundtier mit viel zu engem Flohhalsband irgendwo bei einer Firma in Neuenkirchen Vörden aufgegriffen worden. Dan sich niemand um das Tier kümmern wollte, wurde es vom Finder mitgenommen, gegen Ohrmilben behandelt, kastriert und gechipt. Jetzt stellte sich dann heraus, dass das Kleinkind allergisch reagierte.

Eine Frau hat eine Katze, die wahrscheinlich unter einer Autoimmunerkrankung leidet, da das Tier schon älter ist und noch eine andere Krankheit hat, ist das sehr schwierig mit der weiteren Behandlung.

Eine Dame hat ein Kaninchen von 12 Jahren, es frisst nicht mehr und bekommt jetzt Flüssignahrung. Ich meine, dass ist ein biologischer Vorgang und man muss sich auch vernünftig von einem Tier trennen können. Das ist auch Tierliebe.

Tommy, ein 15 jähriger Oldie, wurde damals bei mir geboren. Er ist ein Mischlingsrüde und es ging ihm längere Zeit nicht gut. Heute habe ich mit seinem Frauchen telefoniert und sie erzählte, dass er inzwischen wieder mit Heisshunger fressen würde. Die passenden Medikamente haben seinen ständigen Brechreiz jetzt bekämpft.

16.03.2011

Am frühen Morgen bekomme ich im Büro einen Anruf. Die Fundkatze von gestern soll gebracht werden, aber die Finder haben nur heute morgen Zeit. Sie bringen mir die Katze ins Büro. Zu Hause muss ich sie erst einmal gründlich auskämmen und einsprühen. Sie ist voller Flöhe. Außerdem hat sie nur einen kleinen Stummelschwanz. Entweder er wurde von einem Hund abgebissen, oder sie ist in eine Falle geraten. Die Wunde ist noch frisch, eitert aber Gott sei Dank nicht. Die kleine Katze ist rappelmager und bekommt erst einmal eine Wurmkur, leckeres Futter und Katzenmilch.

15.03.2011

Ich telefoniere mit der älteren Dame aus Bad Rothenfelde. Sie will ihre 4 Katzen ganz dringend abgeben. Ich werde sie am Freitag besuchen, mir die Katzen ansehen und dann entscheiden, wie wir weiter vorgehen. Nachmittags kommt eine Familie vorbei, die sich eine Katze aussuchen will. Kaum haben sie die Richtige gefunden, klingelt es und die nächsten Interessenten stehen vor der Tür. Super, diese Leute nehmen wirklich eine Katze mit chronischem Schnupfen. Es gibt gelegentlich eben auch Tierfreunde, die nur nach dem Charakter gehen und die bereit sind, dann auch einem Tier mit Handykap ein Zuhause zu geben. Kaum sind alle glücklich mit ihren Katzen gegangen, kommt die nächste Frau, die sich einmal bei uns umsehen möchte. Abends noch ein Anruf – eine Fundkatze aus G.-M.-Hütte, verletzt, muss dringend untergebracht werden. Ich kann das Tier aber nicht abholen. Die Finder wollen sich etwas überlegen.

13.03.2011

Heute machen wir eine große Wanderung mit mehreren Hunden. Wir treffen uns in St. Annen und dann gehen wir mit 12 Hunde und deren Besitzern los. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten laufen die Tiere dann teilweise frei und die meisten recht entspannt.  Zu Hause sind dann alle absolut ausgepowert und wollen nur noch schlafen. Abends um 22.00 Uhr klingelt unser Telefon. Um diese Zeit ruft normalerweise niemand mehr an, deshalb rechnet man natürlich mit nichts Gutem. Am Telefon ist die ältere Dame aus Bad Rothenfelde, die mich daran erinnern möchte, dass sie ihre Katzen dringend abgeben muss. Sie ist etwas beleidigt, als ich ihr sage, dass das ja wohl nicht die passende Uhrzeit wäre.

12.03.2011

Heute wird die Fundkatze aus Hilter wieder abgeholt. Das Tier war seit dem 18.02. bei uns. Die Besitzer hatten angeblich meine Nachricht im Briefkasten nicht gefunden. Da wir nicht sicher waren, ob es wirklich deren Katze war, hatte ich noch einmal einen Brief in den Briefkasten gesteckt und jetzt hatten sie sich endlich gemeldet. Sie waren etwas empört, dass wir die Katze überhaupt abgeholt hatten, angeblich wusste man in der Nachbarschaft, dass es sich bei dem Tier um einen Freigänger handelte.

11.03.2011

Heute fahren wir mit Spike, dem Dobermann in die tierärztliche Hochschule nach Hannover. Dort sollen verschiedene Untersuchungen vorgenommen werden. Spike ist auf einem Auge blind und hat auch sonst einige Probleme. Da diese Untersuchungen bei unseren Tierärzten aber zu teuer sind und diese vielleicht bei der einen oder anderen Sache auch überfordert sind, haben wir uns entschlossen, diese Untersuchung in Hannover zu machen, dort wurde ja auch die Hündin Elga bereits sehr erfolgreich operiert und dort werden Tierschutztiere auch preislich sehr gut behandelt.Das Ergebnis: Spike hat auf seinem rechten Auge den grauen Star und das Auge ist kleiner, dafür ist das andere Auge in Ordnung. Zwei Leberwerte sind nicht so gut, aber das kann von den Medikamenten kommen, die er während der Wachstumsschübe gegen sein Schmerzen bekommen hat. Spike benimmt sich bei allen Untersuchungen einfach mustergültig. Er geniest es im Mittelpunkt zu stehen.
   

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