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Die Idee mit der gelben Schleife

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Die Idee mit der gelben Schleife

kommt aus Schweden. Hunde, die aus irgendeinem Grund mehr Freiraum/Abstand brauchen, werden mit etwas Gelben z.B. einem Band oder Tuch an der Leine, Geschirr oder Halsband gekennzeichnet.

Die gelbe Markierung dient nicht zur Kennzeichnung aggressiver Hunde.Es gibt eine Menge Gründe, warum ein Hund mehr Abstand braucht:

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Demodex-Milben Eine Krankheit mit Folgen

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Was ist Demodikose?

Vor kurzem übernahmen wir auf Initiative des Veterinäramtes des Landkreises Osnabrück eine junge französische Bulldogge, die stark unter Demodex-Milbenbefall litt. Aus aktuellen Anlass möchten wir auf diese Krankheit hinweisen und informieren an dieser Stelle ausführlich über diese Erkankung, die fast ausschließlich bei Hunden auftritt:

Demodex kommt fast ausschließlich bei Hunden vor. Die Behandelung ist meistens sehr langwierig. Der Verursacher dieser Hauterkrankung ist die Demodex- oder Haarbalgmilbe. Meistens sind jüngere Tiere befallen, aber auch ältere Tiere können betroffen sein. Häufig wird die Infektion vom Muttertier auf die Welpen übertragen. Wahrscheinlich passiert dies in den ersten drei Tagen nach der Entbindung. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Welpen sich untereinander anstecken. Für Menschen ist diese Infektion nicht gefährlich.

Es gibt verschiedene Arten von Milben. Die Gefürchtetste ist die Haarbalgmilbe. Diese ist für uns nicht sichtbar und lebt in der Haut des Gastwirtes (in den Haarfollikeln). Sie lebt von Hautpartikeln, Haarzellen und Blut. Die weibliche Milbe legt ihre Eier in der Haut des Gastwirtes ab. Die kleinen Milben schlüpfen innerhalb weniger Tage und sind nach 1-3 Wochen erwachsen. Die Demodex-Milbe kommt hauptsächlich in den Haarfollikeln von kurzhaarigen, jungen Hunden vor. Meistens sind es Hunde im Alter zwischen 3 und 12 Monaten, bei denen man kahle Stellen am Kopf (um die Augen herum, am Mundwinkel), am Hals oder an der Innenseite der Vorderbeine sieht (lokaler Befall). Bei einer chronischen Infektion können am ganzen Körper gerötete, haarlose Stellen - auch mit Schuppenbildung- vorkommen (generalisierter Befall).

Die Milbe kommt in geringer Anzahl bei jedem gesunden Hund vor. Sie kann nur Demodikose verursachen wenn der Hund ein geschwächtes Abwehrsystem hat. Dies kann z.B. durch Einnahme von Kortison, Unterdrückung der Läufigkeit durch Hormone, Stress, starke Verwurmung oder andere Infektionskrankheiten passieren.

Es gibt zwei Arten von Demodex-Befall:

Der lokale Befall: Die Haut ist an einigen Stellen angegriffen. Meistens am Kopf, Schnauze und Pfoten. Hier sieht man ganz deutlich kahle Stellen, die meistens etwas gerötet und schuppig sind. Häufig gibt es keinen Juckreiz.

Der allgemeine (generalisierte) Befall: Dies ist ein sehr ernstes Krankheitsbild. Die Haut kann am ganzen Körper befallen sein. Es gibt Haarausfall mit oder ohne Juckreiz. Wenn es zu einer bakteriellen Infektion kommt, sieht man große, eiternde oder blutende Geschwüre, die auch schmerzhaft sein können. Diese sekundären bakteriellen Hautinfektionen (Pyodermie) können so schwerwiegend werden, dass das Leben des befallenen Hundes gefährdet ist. Im schlimmsten Fall ist mit einer Blutvergiftung zu rechnen. Wenn eine zusätzliche Pyodermie besteht, sind nebst den haarlosen Stellen auch Papeln, Pusteln, Hautgeschwüre und Juckreiz zu beobachten. Hierauf reagiert der Hund erst einmal gut auf Antibiotika, außerdem müssen regelmäßige Waschungen mit desinfizierenden Shampoos erfolgen. Die Behandlung der generalisierten Demodikose muss mit milbenabtötenden Mitteln erfolgen, die häufig von den Hunden sehr schlecht vertragen werden.

Amitraz (Ectodex®) ist eine äußerlich anzuwendende Lösung, die für die Behandlung von Demodikose registriert ist. Nebenwirkungen sind, vor allem bei kleinen Hunden relativ häufig: Sedation, ein Abfall der Körpertemperatur, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Durchfall. Mittels eines Gegenmittels (Yohimbin) können schwere Nebenwirkungen vermindert werden. Amitraz wirkt nicht in jedem Fall erfolgreich gegen Demodikose.

Avermectine (Ivermectin, Doramectin):Ivermectin, eine ölige Flüssigkeit, hat in hohen Dosierungen eine sehr gute Wirkung gegen Demodexmilben. Es kann sowohl als orale Therapie oder auch als Injektion verwendet werden. Doramectin wurde ebenfalls wissenschaftlich untersucht und zeigte gute Wirksamkeit, wenn es wöchentlich gespritzt wurde. ie Nebenwirkungen der Avermectinpräparate sind Appetitlosigkeit, Lethargie, Erbrechen, Durchfall, neurologische Ausfälle.

Prognose:
Bei Hunden mit lokaler Demodikose ist die Prognose äußerst günstig. Über 90% der Fälle heilen ohne jegliche Behandlung ab. Ein Rückfall ist extrem selten. Bei generalisierter Demodikose ist die Prognose vorsichtig bis günstig zu stellen. Die Therapie nimmt meist mehrere Monate in Anspruch und dauert nicht selten 6 bis 9 Monate. Aber in diesen Fällen ist ein Abheilen fast immer möglich.

Keine Hunde auf der Rolltreppe

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TASSO warnt: Keine Hunde auf der Rolltreppe! Treppe benutzen oder kleine Vierbeiner auf den Arm nehmen

Immer wieder sieht man Hundebesitzer, die ihren Vierbeiner mit auf die Rolltreppe nehmen. Eine für den Hund sehr gefährliche Sache, warnt Philip McCreight von der Tierschutzorganisation TASSO e.V. Denn das Tier kann sich am Ende der Treppe mit Krallen oder Haaren in dem kamm-ähnlichen stählernen Aufsatz verfangen, ernsthafte Verletzungen sind die Folge. "Wenn man schon die Rolltreppe nutzen will, gehören kleine Hunde auf den Arm", so der Tierschützer. "Große Hunde haben auf einer Rolltreppe gar nichts verloren! Verantwortungsbewusste Hundehalter nutzen die Treppe."

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Mit dem Hund in den Urlaub

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TASSO e.V. gibt Tipps für den Urlaub mit Hund

Den folgenden Beitrag aus dem Tasso Newsletter haben wir in die Infothek zum Thema Hunde verschoben, da e sich hier um einen Beitrag handelt, der immer wieder aktuell ist:

Da der hiesige Sommer noch auf sich warten lässt, zieht es derzeit immer mehr Menschen in wärmere Gefilde. Wer mit seinem Hund verreisen will, muss dessen Wohlergehen während der Fahrt und am Urlaubsort ganz besonders im Auge haben. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. gibt Tipps für eine unbeschwerte Reise:

„Ganz wichtig ist die Registrierung des Hundes in unserer Datenbank", betont Philip McCreight von TASSO. Sollte das Tier während der Autofahrt oder am Urlaubsort weglaufen, lässt es sich über die registrierten Angaben schneller wiederfinden und exakt dem Besitzer zuordnen. „Sicherster Weg zur Identifizierung ist der vom Tierarzt unter die Haut des Vierbeiners eingesetzte Transponder mit eindeutiger Kennung", so McCreight weiter. „Beispielsweise der neue Minitransponder von Virbac, der nur etwa so groß ist wie ein Reiskorn." Die mit einem speziellen Scanner ausgelesenen Daten könne ein Tierheim oder Tierarzt an TASSO durchgeben, der Verein würde dann sofort den Besitzer per Handy über den Fund informieren. „Dieser Service ist für alle Beteiligten vollkommen kostenlos", betont McCreight.

Damit es erst gar nicht erst zum Ausbüxen kommt, empfiehlt der Tierschutzexperte, den Hund nicht nur bei Pausen während der An- und Abreise, sondern auch während der ersten Tage am Urlaubsort nicht ohne Leine laufen zu lassen: „Die unbekannte Umgebung macht manche Tiere so nervös, dass sie die Kommandos ihres Besitzers überhören und aufgeschreckt die Flucht ergreifen." Dies würde nicht nur dem Hund und seiner Familie den Urlaubsspaß verderben, in der Nähe stark befahrener Straßen oder der Autobahn könne dies auch ganz schlimme Folgen haben, meint McCreight.

Verantwortungsbewusste Hundebesitzer packen zum Reiseproviant für Kinder und Erwachsene natürlich auch Wasser für den Hund und den passenden Napf. Mit dem Fressen sollte man allerdings vorsichtig umgehen. McCreight: „Dauert die Autofahrt mehrere Stunden, kann dem Hund bei vollem Magen übel werden. Am besten ist es, man füttert ihn vier bis sechs Stunden vor Reiseantritt und dann erst wieder am Urlaubsort. Hunde können diese Hungerkur problemlos ertragen."

Bei Reisen in Länder der EU zwingend vorgeschrieben ist der EU-Heimtierausweis mit aktuellen Impfdaten, sagt McCreight. Für Tiere, die nach dem 3. Juli 2011 geboren wurden, sei zudem die Kennzeichnung mit einem Transponder notwendig („Chippflicht"). Eine Tätowierung werde bei einer möglichen Kontrolle nicht mehr akzeptiert. „Der Pass enthält neben Angaben zum Halter auch Adresse, Name, Art und Geschlecht des Tieres einschließlich Geburtsdatum, Fellkleid und Daten zu Impfungen." Angegeben seien außerdem die Transponder- beziehungsweise Tätowiernummer.

Auf was man sonst noch beim Urlaub mit dem Hund achten sollte, verrät die Checkliste von TASSO:

Vor der Reise:

- Fahrten und Urlaubsort mit dem Tierarzt besprechen

- Länderspezifische Vorschriften für bestimmte Hunderassen überprüfen

- Vorrat an wichtigen Medikamente anlegen

- Gültigkeit der allgemeinen und länderspezifischen Schutzimpfungen überprüfen und ggf. nachholen

- Bei Auslandsreisen die Einreisebestimmungen abklären (Botschaft)

- Wenn notwendig, nur hier erhältliches Futter kaufen

- Abklären, ob in der gebuchten Unterkunft Hunde überhaupt erlaubt sind

Fürs Gepäck:

- EU-Heimtierausweis

- Nummer und Kontaktdaten der eigenen Haftpflichtversicherung und eines Tierarztes im Urlaubsort

- Transportkorb, Maulkorb (ist in einigen Ländern vorgeschrieben), Leine, Körbchen oder Decke

- Frisches Trinkwasser in der Flasche, Wassernapf

- Plastiktüten und Schaufel

- Futter, Leckereien, Dosenöffner

- Bürste, Kamm, Handtuch, Spielzeug

Für die Reiseapotheke:

- Medikamente, die der Hund ständig einnehmen muss

- Mittel gegen Reisekrankheit und Beruhigungsmittel

- Mittel gegen Durchfall

- Wundspray/Desinfektionsmittel

- Augen- und Ohrentropfen

- Tücher zum Reinigen von Augen und Pfoten

- Zeckenzange

- Verbandmaterial

Zeckenalarm - Hunde besonders betorffen

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Zecken-Alarm: Hunde sind besonders gefährdet

Experten warnen vor der unbehandelt tödlich verlaufenden Babesiose-Infektion. Die im Volksmund „Hundemalaria„ genannte Babesiose des Hundes ist weiter auf dem Vormarsch. Übertragen werden die Bakterien durch Auwaldzecken, die inzwischen aus ihrer Winterruhe erwacht sind und gierig auf Opfer lauern. Der diesjährige Winter war zwar ungewöhnlich lang, aber insgesamt eher mild. Aufgrund der fehlenden zweistelligen Minusgrade werden somit Heerscharen von Zecken überlebt haben. Die winzigen Spinnentiere lauern nun im kniehohen Gras oder niedrigen Büschen auf ihre Opfer, die sie an deren Ausdünstungen erkennen. Bei unmittelbarem Kontakt mit dem Opfer lassen sie sich vom Halm oder Ast abstreifen und suchen eine warme Körperstelle mit möglichst dünner Haut. Dort stechen sie zu, saugen Blut und „spucken„ unverdauliche Blutbestandteile von Zeit zu Zeit in die Wunde zurück. Eine Blutmahlzeit kann so mehrere Tage andauern.

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Anleinpflicht zur Brut- und Setzzeit

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Anleinpflicht zur Brut- und Setzzeit

Ab dem 1. April bis zum 15. Juli gilt für Hunde Leinenzwang. Während dieser Zeit müssen nach den gesetzlichen Bestimmungen alle Hunde an der Leine geführt werden. Es sei denn, dass sie zur rechtmäßigen Jagdausübung, als Rettungs- oder Hütehunde oder von der Polizei, dem Bundesgrenzschutz oder dem Zoll eingesetzt werden oder ausgebildete Blindenführhunde sind. Bei Verstößen gegen die Anleinpflicht können die Gemeinden Bußgelder verhängen.

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