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Naturfreundlicher Garten

 

Wenn die Blätter fallen und der Kalender den Herbst anzeigt, beginnt für Gartenbesitzer eine arbeitsreiche Zeit. Da werden Büsche und Bäume zurück geschnitten, alles wird ordentlich aufgeräumt.

Laub- oder Reisighaufen im Garten, Geröll- und  Steinhaufen in einer abgelegenen Ecke, dass alles findet man heute nur noch selten. In einem gepflegten Garten haben weder Unkraut noch Igel eine Daseinsberechtigung.

Wann hat sich eigentlich dieses Gefühl entwickelt, man müsse seine Garten aufräumen wie eine Schreibtischschublade? Möchte man vielleicht vor seinen Nachbarn nicht als „unordentlich“ dastehen?  Dabei hat ein gepflegter „unordentlicher“ Garten eigentlich nur Vorteile. Man beherbergt in seinem eigenen kleinen Reich eine größere Vielfalt der Natur und hat auch noch mehr Freizeit, diese zu genießen.

Ein paar Dinge sollte man beachten, um einen möglichst naturnahen Garten zu bekommen:

Man sollte möglichst heimische Sträucher und Kräuter pflanzen. Durch eine geschickte Pflanzenwahl kann man erreichen, dass vom Frühjahr bis zum Spätsommer immer etwas blüht. Schon vorhandene alte Obstbäume sollten unbedingt erhalten bleiben. Sie haben durch ihr hohes Alter bewiesen, dass sie an den Standort angepasst  sind und sind nicht so krankheitsanfällig wie exotische hoch gezüchtete Sorten. Sie sind ökologisch sehr wertvoll, denn eine Vielzahl von Tieren kann von ihnen leben. Eine gemischte Hecke aus heimischen Pflanzenarten (z.B. Berberitze, Weißdorn, Gemeiner Liguster, Schlehe, Faulbaum ect.) bietet vielen Tieren Verstecke, Nist- und Schlafplätze und sind eine großzügige Nahrungsquelle.

Reisighaufen in einer abgelegenen Gartenecke bieten unseren nachtaktiven Igeln einen ruhigen Schlafplatz und ein Quartier für den Winterschlaf, Laubhaufen werden ebenfalls gerne angenommen. Ein anderer Insektenfresser ist die Spitzmaus. Sie zählt zu den kleinsten Säugetieren und wird von Laien oft mit Mäusen verwechselt, mit denen sie jedoch nicht verwandt ist. Sie ist ein reiner Insektenfresser und als Solcher ein großer Nützling für jeden Garten. Sie verhungert sehr schnell, wenn sie nicht genug Nahrung findet. Spitzmäuse sind streng geschützt.

Mit Steinmauern oder Geröllhaufen kann man vielen Tieren einen Lebensraum schaffen. Dort nisten sich schnell unterschiedliche Arten von Insekten, Asseln und Spinnentieren an, die dann ihrerseits Eidechsen, Blindschleichen und andere Insektenfresser auf den Plan rufen.

Zur Verschönerung (für den Nachbarn) kann man diese sehr gut mit heimischen Pflanzen- aus der Gärtnerei, nicht aus der Natur entnommen- bepflanzen.          

Bevor Sie also dieses Jahr Ihren „Gartenhausputz“ starten, sollten Sie einfach einmal überlegen, ob Sie nicht auch etwas zum Erhalt unserer Natur beitragen können. Vielleicht stellen Sie fest, dass ein lebendiger Garten schöner ist, als Stück toter Natur.

   

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